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Brexit, Italien, Handelskrieg - wie Sie jetzt Ihr Vermögen schützen!

von Dr. Nikolaus Braun

Sehr geehrte Damen und Herren,

so eine Überschrift? Sind wir jetzt verrückt geworden und belästigen Sie mit dem üblichen Unsinn der Finanzindustrie und des Finanzjournalismus? Raten wir Ihnen, alles zu verkaufen und Gold im Keller zu vergraben?

Natürlich nicht. Sich an Prognosen oder Chartverläufen orientieren, hektisch agieren, short gehen, Reißleinen ziehen, scheinbar sichere Häfen ansteuern – das alles sind Scheinlösungen. Sie führen dazu, dass Menschen im Wunsch, ihr Vermögen zu schützen, ihr Vermögen nachhaltig beschädigen. Das haben wir mehr als einmal beobachtet.

Es ist völlig normal, dass Sie in kritischen Marktphasen nervös werden. Aber solange Sie keine funktionierende Kristallkugel haben, solange Sie Ihre finanzielle Zukunft nicht von Glück und Zufall abhängig machen wollen, gibt es nur ein vernünftiges Rezept:

Sie brauchen ein weltweit sauber diversifiziertes Portfolio – am besten aus ETFs und Anlageklassen-Fonds. Vermeiden Sie Wetten auf einzelne Unternehmen, Branchen oder Länder.

Solange die freie Marktwirtschaft nicht global absperrt, muss sich ein solches Portfolio immer wieder erholen. (Während einzelne Unternehmen, Branchen oder auch Länder relativ problemlos dauerhaft unter die Räder kommen können.)

Das Risiko dieses Portfolios muss zu dem passen, was Sie finanziell tragen und nervlich ertragen können.

Sie müssen sich an den Gedanken gewöhnen: Ohne Risiko gibt es keine Risikoprämie, also keine Rendite. Vorübergehende Einbrüche an den Märkten sind etwas ganz Normales. Versuchen Sie, es gelassen zu ertragen und nutzen Sie es, um billiger nachzukaufen.

Hilfreich ist, wenn Sie dabei einen Partner an Ihrer Seite haben, der Ihre Situation, Ihre Werte und Ihre Lebensplanung kennt und Sie unterstützt.

Ein erster wichtiger Schritt: Lassen Sie sich nicht nervös machen. Ignorieren Sie das, was man im englischsprachigen Raum Finanzpornografie nennt – egal, ob es in der Süddeutschen Zeitung oder im Euro am Sonntag steht. Und bitte: Klicken Sie nie wieder auf unsinnige Überschriften wie „Brexit, Italien, Handelskrieg – wie Sie jetzt Ihr Vermögen schützen!

Rückfragen, Kritik oder Anmerkungen schicken Sie gerne an 49@neunundvierzig.com

11/12/2018

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