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Krise, Kursverluste, Angst – was macht Ihr Berater?

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Sehr geehrte Damen und Herren,

2018 war definitiv ein unerfreuliches Kapitalmarktjahr. Der so gern zitierte (und wenig relevante) DAX verlor 2018 rund 18 %, aber auch alle anderen globalen Märkte gerieten ordentlich unter Druck.

Und was macht Ihr Berater? Erzählt er Ihnen, was Sie ohnehin selbst in der Tagesschau gesehen oder in der Süddeutschen gelesen haben? Hat er "innovative" Ideen, wie Sie auf die Krise setzen können? Nutzt er Ihre Emotionen und Ängste, um Umsatz zu generieren, indem er Ihnen etwa vorschlägt, in „sichere“ Anlagen umzuschichten? Oder er ist schon seit Längerem auf Tauchstation, und Sie machen sich langsam Sorgen, ob es ihm gutgeht …?

Wenn die Märkte mehr oder minder gut laufen, kann es reichen, wenn Ihr Berater kein Totalausfall oder Hochdruckverkäufer ist. In Krisenzeiten ist das anders: Denn Kursverluste verursachen Stress und Angst – und Stress und Angst verursachen Fehlentscheidungen: etwa den Kardinalfehler, in der Panik zu verkaufen. Irrationales Anlegerverhalten vernichtet mehr Vermögen als schlechte Anlagestrategien.

Was Sie in Situationen wie jetzt benötigen, ist jemanden, der Ihre individuelle Lebenssituation analysiert hat; jemanden, der Ihre Ziele und Befürchtungen kennt und ernst nimmt; jemanden, der sich mit Ihnen identifiziert und der Ihnen deshalb helfen kann, rational und einigermaßen gelassen mit Ihren Ängsten umzugehen.

Eine noch so gute Anlagestrategie kann erst dann greifen, wenn diese Grundlage geklärt ist. Ein guter Honorarberater muss sich in erster Linie für Menschen und erst dann für Wertpapiere begeistern. Haben Sie so einen Berater?

Sehen Sie das auch so? Liege ich total daneben? Haben Sie Diskussions- oder Gesprächsbedarf? Was macht Ihr Berater? Schreiben Sie mir gerne unter nikolaus.braun@neunundvierzig.com

10/01/2019

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