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Augen zu und durch!

von Stefan Heringer

Sehr geehrte Damen und Herren,

viele Menschen meiden den Kapitalmarkt, weil Sie die Schwankungen in ihrem Depot nicht ertragen. Sie können gar nichts dagegen unternehmen, dass ein negatives Vorzeichen in ihrem Portfolio sie beunruhigt oder zumindest nervt. Es ist tief in unseren Genen verankert. Ihr Vermögen ist das Äquivalent zum Wintervorrat unserer Vorfahren. Und wenn dieser Wintervorrat gefährdet ist [oder zumindest scheint], dann wird man automatisch nervös.

Es macht keinen Sinn täglich ins Depot zu schauen

Es gibt aber eine ganz einfache, pragmatische und leicht durchzuhaltende Strategie, um den Schmerz zu lindern: Schauen Sie einfach nicht in Ihr Depot! Das ist durchaus ernst gemeint. Auch erfahrene Investoren lassen sich anhand der Schwankungen entweder aus der Ruhe bringen, wenn das Depot unter Wasser ist, oder zu Aktionismus verleiten, wenn es gerade überproportional gut läuft. Stichwort: Gewinnmitnahmen.

Kurzfristiges Denken macht nervös - langfristiges gelassen

  • Wenn Sie theoretisch jeden Tag die Aktienkurse ansehen, werden Sie aufgrund des positiven Erwartungswerts statistisch vereinfacht etwa 52 % der Tage positiv gestimmt und etwa 48 % der Tage genervt sein. Das sind bei etwa 240 Handelstagen im Jahr 115 Tage Stress! Und: Kurzfristiges Denken provoziert Fehlentscheidungen.

  • Wenn es Ihnen gelingt, nur einmal im Monat den Saldo zu betrachten, liegt die Wahrscheinlichkeit für ein positives Szenario schon bei 60 %, weil auf Monatsbasis schlicht die Wahrscheinlichkeit auf Erfolg höher ist.

  • Die Profis unter Ihnen, die es schaffen, nur einmal im Jahr hinzusehen, werden mit einer Erfolgswahrscheinlichkeit von 75% belohnt. Gemessen am MSCI World waren lediglich zehn der letzten 40 Jahre per Saldo negativ!

Sie ahnen es schon – in noch längeren Zeiträumen erhöht sich die Erfolgswahrscheinlichkeit immer mehr, bis Sie sich bei Zeiträumen über zehn Jahren der 100-Prozent-Marke nähert.

Ein Honorarberater kann Ihnen helfen, falls Sie es alleine nicht schaffen

Sie haben es also schlicht selbst in der Hand, wie sehr der Kapitalmarkt Sie stresst! Wenn Sie es alleine nicht schaffen: Ein guter Honorarberater kann Ihnen dabei helfen. Denn umso mehr buddhistische Gelassenheit Sie entwickeln, desto besser ist dies sowohl für Ihre Nerven als auch Ihr Vermögen.

Liebe Grüße, Ihr

Stefan Heringer
Neunundvierzig Honorarberatung

PS: Ich freue mich auf Rückmeldungen unter: nachdenken@neunundvierzig.com.

Drei unserer Lieblingsblogs, die Ihnen helfen, in Krisenzeiten gelassen zu bleiben:

15/01/2022

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