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IX: Emotionen

Haben Sie schon mal Geld am Kapitalmarkt verloren? Wie haben Sie sich dabei gefühlt?
Wie oft haben Sie in den letzten Jahren gedacht „Nie mehr Aktien”?
Und wie oft haben Sie gedacht „Wieder alles verpasst”?

Tutorials, Arbeitshilfen und Werkzeuge

Der wichtigste Tag im Jahr für Ihre Finanzen

Im Laufe des Buches ist Ihnen immer wieder der Eichhörnchentag begegnet. Zum Ende des Kurses möchte ich für Sie noch einmal alle Elemente zusammenführen, die zu diesem jährlichen Wartungstermin für Ihre Finanzen gehören. Hier finden Sie die Checkliste zum Download – mit allen Aufgaben, die Sie am jährlichen Eichhörnchentag erledigen sollten, inklusive aller Arbeitshilfen gesammelt:

1) Finanzkompass
2) Notfall-Schutzschild
3) Vermögensbilanz
4) Abonnements und Verbindlichkeiten
5) Portfolio und Rebalance
6) Krisenszenario durchspielen
7) Über Geld reden
8) Erfolge feiern


Geschichten aus meiner Praxis als Honorarberater

Geschichten aus unseren Blogs und Kolumnen

Zahlreiche meiner Kolumnen erzählen von Menschen, die eigentlich wüssten, wie eine sinnvolle Strategie aussieht, sie aber konsequent nicht umsetzen. Nicht aus Dummheit, sondern aus nicht erkannten kognitiven Dissonanzen und Emotionen.

• Die eigenen Fähigkeiten zu überschätzen, ist der zuverlässigste Weg, Ihr Vermögen gravierend zu schädigen: Warum Sie selbst der gefährlichste Feind für Ihr Vermögen sind.


• Selbst Erfolg und Erfahrung als Aktienhändler bedeutet nicht, dass man deshalb sein Geld privat sinnvoll anlegt: Auch Börsenprofis scheitern bei der Geldanlage – und wie!

Geschichten aus meinem Buch Geld oder Leben

Geld oder Leben handelt im Grunde in jedem Kapitel von Geld und Emotionen. Das wohl absurdeste Beispiel einer Mischung aus kognitiven Verzerrungen, ungelenkter Emotionalität und Kontrollillusion ist „Wie Herr Borchert die Hälfte seines Geldes verlor“ (S. 114–117). Spoiler: Nein, er hat nicht die Hälfte seines Geldes verloren. Auch wenn es sich für ihn so anfühlte.

Emotionen (an)erkennen und (wieder) klar denken

Artikel, Videos und andere Beiträge

Sie können es sich gar nicht oft genug vor Augen führen: Ein Notfallplan für Krisensituationen ist entscheidend, damit Sie in der Krise einen kühlen Kopf bewahren und Ihre Strategie nicht über den Haufen werden. Daher einige unserer Lieblingsblogs zu Krise, Stress und Emotionen:

• Torhüter bleiben beim Elfmeterschießen selten in der Mitte stehen. Was hat das mit Anlageverhalten in der Krise zu tun? Jede Menge! Die Angst des Tormanns beim Elfmeter


• Das Stressempfinden, das uns zu emotionalen Entscheidungen führt, hat wie so vieles eine biologisch sinnvolle Grundlage, die dieser Gastbeitrag erläutert – aber auch, wie Sie Stresshormone herunterregulieren können: Stress? Es sind „nur“ die Hormone!


• Wieso kommt diese im Kern simple Botschaft dennoch nicht bei den meisten Anleger:innen an? Eine kurze Zusammenfassung, woran das liegt: Wie Emotionen Sie am Kapitalmarkt ruinieren.


•Eine weitere Stress- und damit Fehlerquelle für rationales Investieren ist das„Denken“ in viel zu kurzfristigen Zeithorizonten.


• Das heißt aber nicht, dass wir Emotionen in unserer Beratung ablehnen – ganz im Gegenteil: Eine Beratung, die Emotionen ignoriert, geht an den Mandant:innen vorbei: Warum ein guter Honorarberater emotional sein muss.


• Insbesondere gilt das für Risiko – mehr als mit Zahlen hängt Risiko mit Emotionen zusammen und dem, was wir bereit sind, kognitiv und emotional auszuhalten. Das muss auch in der Beratung berücksichtigt werden: Risiko ist keine Zahl!

Zudem möchte ich Ihnen ein paar Quellen der Investmentfirmen Vanguard und Dimensional an die Hand geben, die Ihnen rational erklären, warum Sie auch in turbulenten Märkten ruhig bleiben sollten und können.

• Ein zeitloser Artikel, der Ihnen erklärt, warum investiert bleiben auch während Marktturbulenzen die richtige Entscheidung ist: The difficulty and rewards of staying the course.


• Einige Kommentare von Vanguardʼs Experten zu den aktuellsten Themen, die Unruhen an den Märkten schaffen, finden Sie unter: Staying the course during market volatility.


• Weitere hervorragende kurze Artikel mit evidenzbasierten Aussagen finden Sie bei Dimensional. Einige der englischsprachigen Artikel sind auch auf Deutsch verfügbar.

Weiterführende Literatur

Carl Richards erläutert in The Behaviour Gap, warum Anleger:innen oft wider besseren Wissens ihre Kenntnisse nicht in Taten umsetzen und wie Sie diese Lücke zwischen Erkenntnis und Umsetzung schließen. Seinen charakteristischen Zeichenstil, der auf simple Weise komplexe Zusammenhänge veranschaulicht, kennen Sie bereits von den Freitagen im Buch.

Und hier noch ein Literaturtipp, der scheinbar wenig mit Finanzen zu tun hat, Ihnen aber bei einem klugen Umgang mit Geld vermutlich mehr hilft als 99% aller Finanzratgeber: Schnelles Denken, langsames Denken des Wirtschaftsnobelpreisträgers Daniel Kahneman.


Es wird in vielerlei Hinsicht die Art ändern, in der Sie heute über die Welt denken. Zumindest bei mir war das der Fall. Es beschäftigt sich auf faszinierende Weise mit dem menschlichen Gehirn, mit Informationsverarbeitung, Emotionen sowie den verschiedenen Formen des schnellen und langsamen Denkens. Sie werden sehen: Am Ende werden Sie auch besser verstehen, was eine Kapitalmarktkrise psychologisch in uns auslöst, wie diese Emotionen in Ihnen arbeiten und wie Sie damit produktiv umgehen können.

Bitte schicken Sie mir die Blogbeiträge und Einladungen der Neunundvierzig Honorarberatung als Newsletter an folgende Adresse:


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